Kanalinspektion mit Drohne

Kanalinspektion mit Drohnentechnik: normgerecht, präzise,
ab DN400.

McPipechecker inspiziert Kanäle und Abwasserbauwerke drohnengestützt: präzise, sicher und ohne Personeneinstieg. Mit über 12.000 abgeschlossenen Flügen, einem Einsatzbereich ab DN400 und einer Reichweite von bis zu 1.500 m in einer einzigen Befliegung liefern wir Inspektionsdaten, die klassische TV-Befahrung nicht erreicht.

Unsere Berichte sind normgerecht nach DIN EN 13508-2, DWA-M 149-2 und ISYBAU und direkt weiterverwendbar in Ihrer Planungs- und GIS-Software. Damit erfüllen Sie zugleich die Anforderungen der SüwVO Abw an eine regelmäßige Zustandserfassung.

Warum Kanalinspektion

Schäden entstehen schleichend und werden zu spät erkannt

Kanäle sind nicht sichtbar. Wurzeleinwuchs, Korrosion, Materialverschleiß oder Setzungen werden ohne aktive Zustandserfassung oft erst erkannt, wenn Folgeschäden bereits eingetreten sind. Wo TV-Roboter bei langen Haltungen umkehren müssen, fliegt unsere Drohne bis zu 1.500 m in einer einzigen Befliegung mit lückenloser 4K-Dokumentation.

12.000+

Abgeschlossene Flüge, belastbare Erfahrungsbasis

ab DN400

Einsatzbereich, Marktstandard oft erst ab DN1200

1.500 m

Reichweite in einer Haltung, marktübliches Limit liegt bei ~300 m

±1 cm

LiDAR-Messgenauigkeit, 1,3 Mio. Messpunkte pro Sekunde

Einsatzbereiche

Wo die Kanaldrohne eingesetzt wird

Drohnengestützte Kanalinspektion funktioniert überall dort, wo klassische TV-Befahrung an Grenzen stößt: bei langen Haltungen, großen Profilen oder schwer zugänglichen Bauwerken.

Großprofilkanäle ab DN400

Hauptsammler mit großen Profilen, Stauraumkanäle, verdolte Bachläufe und Sonderbauwerke sind das Kerngeschäft von McPipechecker. Wo TV-Roboter bei langen Haltungen umkehren müssen, fliegt unsere Drohne bis zu 1.500 m in einer einzigen Befliegung mit lückenloser 4K-Dokumentation.

Faultürme & gasgefährdete Bauwerke

Faultürme sind enge, gasbelastete Behälter mit hohem Sicherheitsrisiko bei manueller Begehung. Die Drohne inspiziert ohne Personeneinsatz im Innenraum, inklusive kontinuierlicher Gasdetektion.

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Sonderbauwerke & Schächte

Schächte, Regenüberlaufbecken, Stauraumkanäle und Einlaufbauwerke: komplexe Geometrien, enge Zugänge, oft gasgefährdet.

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Pumpwerke

Enge Pumpwerksschächte mit laufenden Aggregaten und eingeschränktem Zugang.

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Druckrohrleitungen & Luftleitungen

Steigleitungen mit Neigungen bis 45°, die für fahrbare TV-Systeme nicht erreichbar sind.

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Typische Schadensbilder

Was wir in Kanalnetzen dokumentieren

Das Schadensspektrum in Kanalnetzen ist breit. Diese Schäden sind ohne optische Inspektion von innen nicht zuverlässig erkennbar. Regelmäßige Zustandserfassung ermöglicht gezielte Priorisierung von Sanierungsmaßnahmen.

Rissbildung

Längs-, Quer- und Scherungsrisse in der Rohrwandung: Einstiegspunkt für Korrosion, Exfiltration und fortschreitende Strukturschäden.

Wurzeleinwuchs

Penetration durch Muffen und Risse: progressive Verstopfungsbildung, die ohne Inspektion bis zum Totalverschluss fortschreitet.

Korrosion

Chemischer Angriff durch Schwefelwasserstoff und aggressive Abwasserinhaltsstoffe: Materialverlust an Wandflächen und Einbauteilen.

Muffenversätze

Lagefehler an Verbindungen durch Setzungen oder Bodenbewegungen: Undichtigkeiten und hydraulische Beeinträchtigungen als Folge.

Undichtigkeiten

Exfiltration von Abwasser oder Infiltration von Grundwasser: Umweltgefährdung, erhöhte Klärwerksbelastung und Strukturschäden.

Ablagerungen

Sediment, Fett oder Fremdkörper mit Querschnittsreduzierung: Abflusshemmung und erhöhte Überflutungsgefahr bei Starkregenereignissen.

Materialverschleiß

Abrieb und Erosion der Rohrinnenwandung durch hydraulische Belastung: fortschreitender Wandungsverlust bis zur Undichtigkeit.

Lageabweichungen

Einsenkungen, Bauchstellen und Gegengefälle: hydraulische Leistungsminderung und Sedimentationsneigung als unmittelbare Folge.

Im Vergleich

Kanaldrohne vs. TV-Befahrung

TV-Befahrung ist ein bewährtes Verfahren mit klaren technischen Grenzen. Wo welches Verfahren sinnvoll ist:

Kriterium TV-Befahrung Drohne (McPipechecker)
Mindestprofil DN200+ DN400+
Max. Haltungslänge ~300 m bis 1.500 m
3D-Daten / LiDAR Nein Ja
Gasdetektion Nein Ja
Sonderbauwerke Eingeschränkt Vollständig
Personenbegehung nötig Teilweise Nein

Ausführlicher Vergleich inkl. Kostenbetrachtung

Unsere Technologie

Technik, die den Unterschied macht

360°-Kamera (4K)

Lückenlose optische Dokumentation aller Wandflächen. Kein toter Winkel, auch bei unregelmäßigen Querschnitten.

LiDAR-Scanning & 3D-Metrierung

Bis zu 1,3 Mio. Messpunkte pro Sekunde, Genauigkeit ±1 cm. Stationierungen direkt aus dem 3D-Modell, unabhängig von Kamerawinkel oder Fahrgeschwindigkeit.

/3d-vermessung-lidar

SLAM-Navigation

Echtzeit-Positionserfassung auch ohne GPS-Empfang im Kanalinnenraum, absolute Koordinatengenauigkeit unter 2 cm mit RTK.

Overlay-Technologie

Videoansicht mit eingeblendetem Profil, Stationierung und Schadensmarkierungen, für interaktive Auswertung und Dokumentation.

Integrierte Gasdetektion

H₂S, CH₄, CO, O₂ kontinuierlich gemessen, mit Zeitstempel dokumentiert.

6 spezialisierte Drohnenmodelle

Für jede Aufgabe das passende System, kein Einheitsmodell.

Vorteile

Was moderne Kanalinspektion leistet

Frühzeitige Schadenerkennung

Verhindert Folgeschäden und spart Sanierungskosten. Schadensentwicklungen werden erkannt, bevor sie eskalieren.

Belastbare Planungsgrundlage

Geometrische und visuelle Daten als verlässliche Basis für Ingenieurbüros und Netzbetreiber. Mengengerüste ohne erneuten Einsatz.

Normgerechte Dokumentation

Erfüllt Anforderungen der SüwVO Abw und des DWA-Regelwerks. Direkt verwendbar für Behördenvorlage und Kanaldatenbanken.

Kein Personaleinsatz im Kanal

Keine Absturzgefahr, keine Gasexposition. DGUV-konforme Arbeitsweise ohne aufwändige Schutzausrüstung.

Kurze Rüstzeiten

Reduzierte Betriebsunterbrechungen. Schneller Einsatz ohne aufwändige Absperrungen oder Reinigungsmaßnahmen.

Normgerechte Dokumentation & Auswertung

Direkt weiterverwendbar in Ihrer Software

Alle Berichte sind direkt weiterverwendbar in Planungs- und Verwaltungssystemen:

Normgerechte Schadenskodierung

Nach DIN EN 13508-2 und DWA-M 149-2, auditierbar, behördenkonform, direkt für Sanierungsplanung verwendbar.

ISYBAU XML

Maschinenlesbar, kompatibel mit gängigen Kanalinformationssystemen, direkte Integration in Kanaldatenbanken.

4K-Videoaufzeichnungen

Mit synchronisierter Stationierung, visuelle Dokumentation exakt einer Kanalposition zugeordnet.

Schadensberichte

Mit Bildbelegen und Handlungsempfehlungen, strukturiert nach Schadensklasse und Dringlichkeit.

3D-Punktwolke

Für geometrische Auswertungen, BIM-Integration und digitale Bestandsdokumentation.

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Digitaler Viewer

Interaktive Einsicht durch Auftraggeber und Planer. Video, Protokoll, 3D-Profil und Metrierung in einer Oberfläche.

Ablauf & FAQ

Von der Anfrage bis zur Übergabe

Ablauf der Kanalinspektion

Zur Vorbesprechung klären wir Haltungslängen, Profile, Zugangssituation und Betriebszustand. Vor Ort erfolgen Absperrung gemäß DGUV, Sicherheitsprüfung und Gasmessung. Die Drohne wird eingebracht und navigiert die Haltung systematisch ab, mit 4K-360°-Aufnahme, LiDAR-Scan und kontinuierlicher Gasdetektion. Alle Daten werden in Echtzeit übertragen und lokal aufgezeichnet.

Die normgerechte Auswertung und Schadenskodierung erfolgt im Anschluss durch erfahrene Techniker unter Einsatz KI-gestützter Erkennungssysteme. Die Ergebnisse werden ISYBAU-konform strukturiert und digital übergeben.

Einsatzbereiche im Überblick

  • Großprofilkanäle und kommunale Haltungen ab DN400
  • Faultürme und gasgefährdete Bauwerke
  • Sonderbauwerke, Schächte und Stauraumkanäle
  • Pumpwerke und Druckrohrleitungen
  • Bestandsdokumentation vor und nach Sanierungsmaßnahmen

Häufige Fragen

Ab welchem Profildurchmesser ist Drohneninspektion möglich?
Ab DN400. Je nach Drohnenmodell sind unterschiedliche Profilgrößen abdeckbar, die Systemauswahl erfolgt nach Übermittlung der Haltungsdaten.

Welche Normen werden angewendet?
DIN EN 13508-2, DWA-M 149-2 und DWA-M 149-3. Weitere Standards wie ISYBAU, DANDAS oder PACP auf Wunsch.

Können lange Haltungen in einem Einsatz inspiziert werden?
Ja, bis zu 1,5 km ohne Unterbrechung. Das marktübliche Limit liegt bei etwa 300 m.

Wie werden Daten bereitgestellt?
Über einen digitalen Viewer mit Videosequenzen, Einzelbildern, Protokollen und XML-Daten. Direkte Lieferung in Kanaldatenbanken auf Wunsch.

Kontakt

Jetzt Kanalinspektion anfragen

Haltungslänge, Profil (DN), Standort und Anforderungen an die Datenausgabe: wir melden uns kurzfristig mit einem Angebot zurück.

Telefon: +49 175 900 80 70 │ E-Mail: beratung@mcwarnecke.de